Freitag, 17. Juli 2020

Clafoutis - Johannis- und Himbeeren

Dank Homeoffice bin ich schon am Donnerstag abend in Berglern. Freitag Mittagspause, mal kucken was im Kühlschrank ist. 
Ralf hat wieder ein paar Johannisbeeren gesammelt, frische Eier haben wir auch. Hmmmm... Clafoutis - hatten wir schon länger nicht mehr.

Johannnisbeere reichen von der Menge nicht, also nochmal mit dem Schüsselchen in den Garten, weil das mit den Johannisbeeren etwas müßig ist, fülle ich mit Himbeeren auf.


Clafoutis
350 g Früchte
2 Eier
200 ml Milch
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
100 g Mehl 550
Butter und Mehl für die Form

Bis auf die Früchte alles miteinander verrühren, vorsichtig der Teig ist sehr flüssig, ehr wie für Palatschinken.

Form buttern und mehlen, Backofen auf 160 Grad vorheizen.

Früchte in die Form geben und dann vorsichtig den flüssigen Teig reingießen. 

Ca. 40 Minuten backen, bis goldbraun. Am Schluß noch etwas Puderzucker drüber und fertig.
Goldbraun war bei mir nicht auszumachen, ich habe es wohl mit den Früchten übertrieben. :)



Samstag, 11. Juli 2020

Stachelbeer-Quark-Auflauf

Ralf hat heute aus dem Garten Stachelbeeren mitgebracht. Er wünscht sich einen Kuchen und zeigt mit einen Früchtekuchen mit einer Baiserhaube. 
Hmmm... soviel Eier haben wir grad nicht da. Zumindest wenn ich für Ralfs Frühstück welche übrig lassen soll. 
Kühlschrank auf und mal kucken was rum liegt und fort muss. 
Hmmm..... ein 250g Becher Erdbeerjoghurt, Quark, max 2 Eier kann ich verarbeiten... ich hatte doch mal ein Rezept....

10 Minuten später habe ich mir ein Rezept zurechtgezimmert aus einem meiner alten Rezepte, gegoogelten und freischnauze.

Laut Ralf war es nicht das was er im Sinn hatte, aber sehr sehr lecker.



Stachelbeer-Quark-Auflauf
570 g Stachelbeeren (weniger geht auch, war halt was der Garten hergegeben hat)
250 g Erdbeerjoghurt
250 g Magerquark
2 Eier
100 g Griess
5 Teelöffel Zucker
1 Esslöffel Sonnenblumenöl
Butter und Mehl für eine Auflaufform

Die Eier trennen. Eigelb mit Zucker, Quark, Joghurt, Sonnenblumenöl und dem Griess verrühren. Ungefähr 30 Minuten den Griess darin quellen lassen.
Nun das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unterheben. Die Früchte dann vorsichtig drin verteilen und dann in eine gebutterte und ausgemehlte Auflaufform geben. 
Es lagen nocht Mandelblättchen rum die auch fort wollten - geht aber natürlich auch ohne.

Backofen auf 180 Grad vorheizen und dann ca. 40 Minuten backen

Mittwoch, 17. Juni 2020

Waldviertler Graumohntorte

Letztes Jahr haben wir auf unsere 2-CV-Tour auch Armschlag, das Mohndorf, in Österreich besucht. Leider war an dem Tag vieles geschlossen, aber wir haben es trotzdem geschafft dort Graumohn zu kaufen. Ein paar Orte weiter haben wir eine fantastische Mohntorte gegessen, leider wollte uns die Wirtin nicht das Rezept verraten. 
Zuhause habe ich dann festgestellt, das in der Infobroschüre aus Armschlag das Rezept für die Waldviertler Graumohntorte steht. Perfekt. 
Kurz das Rezept studieren, 8! Eier? - das ist mir zum testen zuviel. Meine kleinen Backformen sind meist für 2-3 Eier ausgelegt, also viertle ich das Rezept für den heutigen Test. 
Mohnmühle festschrauben und den abgemessenen Mohn quetschen. 

Die Angaben sind für eine kleine Springform, in Klammern dahinter die ursprünglichen Angaben für die große Form.

Waldviertler Graumohntorte
2 Eier (8)
50 g Butter (200)
20 g Puderzucker (80)
35 g Zucker (140)
63 g gemahlenen Graumohn (250)
37 g gemahlene Haselnüsse oder Mandeln (150)
1 Prise Zimt (1/4 Teelöffel)
1 Prise Salz
1 Esslöffel Rum (3)

Ribiselmarmelade als Füllung (ohne Mengenabgabe) ich habe Hiffenmark genommen
wenn gewünscht etwas Rum zum tränken

30 g Puderzucker (120) und Zitronensaft für die Glasur

Eier trennen. Die Eiweiß mit dem Zucker steif glänzend schlagen und in den Kühlschrank geben.

Butter mit Puderzucker, Zimt, Salz und Rum schaumig rühren. Eidotter unterrühren.

Mohn mit Mandeln/Haselnüsse vermischen.

Nun abwechselnd zu der Eigelbmasse Mohn/Nüsse und Eischnee geben und vorsichtig unterheben. 

Im Originalrezept steht das man die Form mit Backpapier auskleiden soll. Das habe ich mir gespart, musste aber dann mit dem Messer nachhelfen den Kuchen vom Boden zu lösen, da er sehr pappig ist. Ich habe nur die Form gebuttert und ausgemehlt.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 45 Minuten backen. 

Auskühlen lassen und dann einmal durchschneiden, wenn gewünscht kann man die aufgeschnittenen Hälften noch mit Rum beträufeln. Mit Marmelade bestreichen und wieder zusammenklappen.

Puderzucker mit Zitronensaft zu einer Glasur anrühren und dann überziehen. 

Hinweise in eigener Sache: Die Masse ist ziemlich kompakt, der Kuchen ging bei mir nicht sehr hoch auf, oder besser gesagt nach dem abkühlen war er ziemlich flach. Vielleicht liegt es am Mohn der doch ziemlich schwer ist. Also das nächste Mal für die kleine Form 4 Eier und die 8 sind realistisch für eine Springform mit 24 cm Durchmesser. 

Übrigens - auch wenn er sehr flach ist, ist er sehr sehr lecker. Wird es sicher öfter geben, vielleicht das nächste Mal mit Blau- statt Graumohn.


Dienstag, 16. Juni 2020

Pane Vallemaggia

Ralf liebt das Tessino-Brot vom Beck. Dunkle Kruste und viele viele Löcher und ich glaube es ist kein reines Weizenbrot.

Natürlich brachte die Suche nach dem Rezept für das Tessino keine brauchbaren Ergebnisse. Dann also anders. Nach langen Stunden im www bin ich auf das Vallemaggia-Brot gestoßen. Sieht schon ganz brauchbar aus. Für dieses Brot gibt es natürlich auch wieder etliche verschiedene Zubereitungsarten. Ich entscheide mich für die von dieser Seite. Das Tessin liegt in der Schweiz, könnte also hinkommen.
Ruchmehl... jaja Mehl ist eine Wissenschaft für sich selbst. Aber ich bin ja in dieser Hinsicht lernwillig. Ruchmehl läßt sich mit unserem Weizenmehl 1050 vergleichen, doof das ich genau dieses nicht dahabe, obwohl mein Mehlsortiment hier stetig erweitert wird. Ich greife hier zu meiner eigenen Mischung, halb Weizenvollkorn und Weizen 550

Ich habe die Menge halbiert, da ich meistens erst einen kleinen Testlauf starte. Hier das Rezept für mein kleines Vallemaggia. 


Pane Vallemaggia
200 g Weizenvollkornmehl
225 g Weizenmehl 550
25 g Roggenmehl 997
6 g frische Hefe
425 ml Wasser
11 g Salz

Die Mehle miteinander vermischen und die Hefe reinbröseln und verkneten. Das Wasser langsam zugeben, ca. 10 % übrig lassen. Auf niedrigster Stufe ca. 8 Minuten verkneten. Dann das Salz und das restliche Wasser zugeben und 15 Minuten auf höchster Stufe verkneten. 

In ein Schüssel geben und mit Frischhaltefolie abdecken, es darf keine Luft an den Teig und 3 Stunden bei Zimmertemperatur geben lassen. 

Dann einmal falten und wieder in die Schüssel geben und ca. 15-18 Stunden im Kühlschrank stehen lassen. 

Aus dem Kühlschrank befreien und bei Zimmertemperatur nochmal 1 Stunde gehen lassen. 

Backofen in der Zwischenzeit auf 250 Grad vorheizen und das Blech auf der untersten Schiene mit aufheizen. 

Den Teig vorsichtig auf ein reichlich bemehltes Brett stürzen und ohne die Luft rauszudrücken in Form drehen. Dann auf das Backpapier geben und damit in den heißen Ofen schieben. (Vielleicht sollte ich mir mal so einen Bäcker-/Pizza-/Flammkuchenschieber anschaffen)

20 Minuten bei 250 Grad - den Ofen in der Zeit nicht aufmachen

Einschwaden mit dem Wasserzerstäuber und auf 230 Grad reduzieren und nochmal 20 Minuten backen.

Jetzt auf 200 Grad drehen und die letzten 20 Minuten anschließend auf einem Backrost abkühlen lassen.


Donnerstag, 14. Mai 2020

Cesky Rohliky

Es ist schon seltsam, kaum darf man etwas nicht mehr, will man es haben. Siehe Corona-Ausgangsbeschränkung. Ich habe Lust auf tschechische Rohliky. Die gibt es in Tschechien in jedem Supermarkt und sind lecker. 

Ich fahre ja eigentlich nicht so oft nach Tschechien, aber da es nicht geht würde ich gern. Allerdings kenne ich diese Problematik schon.Wenn ich bei Ralf in Oberbayern bin habe ich Lust auf Nürnberger Bratwürstchen mit Kraut, fränkisches Bauernbrot mit Gewürzen und Krapfen mit Hiffenmark. Das die Krapfenfüllung düppisch frängisch ist, war mir vorher nicht bewußt. 

Aber zurück zu den Rohliky. Langes Suchen auf tschechischen Rezeptseiten habe ich etwas gefunden was für mich realistisch klingt. Ich habe etliche verbesserte Rezepte gefunden, die haben aber nix mit den klassichen Rohliky zu tun. Allerdings macht die in CZ keiner selbst, ich glaube ein Rohlik kostet 2 Kronen, für den Preis stell ich mich auch nicht in die Küche. Aber gibt es  hier nicht, also versuche ich das nachzubacken. 


Cesky Rohliky 
100 ml warmes Wasser 
1 Teelöffel Zucker oder Honig 
10 g frische Hefe 
125 g Weizenmehl 550 
Miteinander vermischen und ca. 1 Stunde gehen lassen 

5 g Zucker 
140 ml warmes Wasser 
10 g Salz 
350 g Weizenmehl 550 
25 g Öl 
Den gegangenen Vorteig dazugeben und gut verkneten. Dieser Teig darf nun gerne nochmal mindestens eine Stunde gehen, bis so richtig aufgegangen. 
Jetzt die Rohliky formen und auf ein Blech geben. Mit Wasser bestreichen und wenn gewünscht mit Mohn, Salz, Kümmel bestreuen. 

Mittlerweile den Ofen auf 210 Grad vorheizen und auf den Boden eine Fettpfanne mit Wasser stellen damit sich Dampf bildet. Wenn die Temperatur erreicht ist, die Rohliky ca. 10-15 Minuten backen. 


Mittwoch, 13. Mai 2020

Chiffoncake oder Angelcake mit Orange und Schokostreuseln

Vor einiger Zeit lief mir der Begriff Chiffoncake oder Angelcake über den Weg, kannte ich nicht. Zumindest nicht den Begriff, lt. Wiki ist es ein Kuchen ohne Butter. Aha.. kann man ja mal versuchen.

Chiffoncake
Das ist ein Drittel der Originalmenge und reicht für eine kleine Springform (20 cm)
100 g Mehl
80 g Zucker
70 g Wasser
40 g Sonnenblumenöl
2 Eier
40 g Schokostreusel
Schale und Saft einer halben Orange
1/3 Päckchen Backpulver
1 Messerspitze Natron (geht wahrscheinlich auch ohne)
Vanillezucker nach gusto
1 Prise Salz 

Ofen auf 160 Grad vorheizen.

Eier trennen, Eiweiß steifschlagen mit der Prise Salz und in den Kühlschrank stellen.

Eigelb mit Zucker, Vanillezucker, Wasser, Öl und Orangenabrieb + Saft schaumig schlagen. 

Backpulver, Natron und Mehl vermischen.

In die Eigelbmasse nun abwechselnd Mehl und Eischnee unterheben, am Schluss vorsichtig die Schokostreusel dazugeben. 

In eine gebutterte und bemehlte Form geben und ab in den Ofen bei 160 Grad ca. 45 Minuten.

Ich habe am Schluss den Kuchen noch mit einer Orangenglasur verschönert :)







Samstag, 9. Mai 2020

Erdbeerknödel aus Quark

Samstag morgen, Ralf schläft noch, ich hole mir den ersten Espresso des Tages ins Bett und schmökere durchs WWW. 
Ohhhoooo Erdbeerknödel, die hab ich schon lange nicht mehr gemacht, und noch dazu in der schnellen Quark-Variante. Kurz mal überschlagen ob alles dafür im Haus ist. Ja, somit erstmal gemerkt und Ralf später fragen was er von der Idee hält.

Eigentlich hätte ich mir die Frage sparen können, Ralf findet die Idee toll. 

So zaubere ich am Abend schnell ein paar Erdbeerknödel, die voller Begeisterung vernichtet werden. 

Erdbeerknödel mit Quarkteig
(2 Portionen)
250 g Quark mit hohem Fettanteil
250 g griffiges Mehl
1 Ei
2 Esslöffel Öl
1 Prise Salz
ca. 10-15 Erdbeeren

Quark, Mehl, Ei, Salz, Öl miteinander verrühren und bis ein geschmeidiger Teig entsteht und zu einer Kugel rollen und ein paar Minuten ruhen lassen. 

Während der Ruhephase habe ich die Erdbeeren geputzt und gewaschen und auf Küchentüchern abtropfen lassen und vorsichtig abgetrocknet. Wenn diese noch nass sind hält der Teig nicht so gut und verwässert den Quarkteig.

Jetzt wird jede Erdbeere mit dem Teig umhüllt und vorsichtig zu Kugeln oder erdbeerförmigen Knödeln gerollt. 

Gesalzenes Wasser zum Kochen bringen und die Knödel einzeln vorsichtig reinlege. Auf mittlerer Hitze kochen. Wenn die Knödel oben schwimmen sind sie fertig.

Üblicherweise kommt in Tschechien geriebener Quark drauf, aber so einen trockenen Quark bekomme ich in Deutschland nicht. Deswegen habe ich mich entschlossen geröstete Kokosraspel drüberzustreuen, etwas Zucker und Zimt und geschmolzene Butter.

Sonntag, 3. Mai 2020

Rhabarberkuchen

Ralf mag Rhabarber, ich ja nicht sooo. Kindheitstraumata, im Hauswirtschaftsunterricht haben wir Rhabarberkompott gemacht. Schmeckte scheußlich und sah unappetitlich aus. Somit ist dieses Gemüse von meinem Radar ausgeblendet worden.

Letztens mit Gerd telefoniert und er meinte das er gerade Rhabarberkuchen gemacht hat. Ralf wurde sofort hellhörig und fing demonstrativ "mjammjammjammmm" zu machen.

Also habe ich zumindest mal das Rezept mitgeschrieben und entschieden ich kann ja auch mal was machen was Ralf mag aber ich nicht so sehr.

Gerds Rhabarberkuchen Springform 20 cm
2 Eier
80 g Zucker
80 g Butter (zimmerwarm)
80 g Mehl
1/4 Päckchen Backpulver
Zitronenabrieb
1 Prise Salz

250 g Rhabarber
Zucker zum drüberstreuen (ich habe ca. 1 Eßlöffel genommen)

Butter und Mehl für die Form

Backofen auf 175 Grad vorheizen Unter- und Oberhitze

Erstmal den Rhabarber schälen und in Stücke schneiden und dann die 3 Eßlöffel Zucker drübergeben und gut vermischen und stehen lassen.

Eier trennen, Eiweiß zu Schnee aufschlagen mit einer Prise Salz und im Kühlschrank parken.

Eigelb mit Zucker und Butter schaumig schlagen. Zitronenabrieb dazugeben. Mehl mit Backpulver mischen und abwechselnd mit dem Eischnee unterheben.

Den Rhabarber abtropfen lassen.

Teig in die ausgebutterte und ausgemehlte Form geben und den abgetropfte Rhabarber gleichmäßig darauf verteilen.

In den vorgeheizten Ofen bei 175 Grad 50 Minuten backen.





Rhabarbertarte
200 g Mehl
100 g Margarine
ca. 50 ml Wasser
1 Päckchen Vanillepudding zum kochen
450 ml Milch oder Saft
400 g Rhabarber

Aus dem Mehl, Margarine und Wasser einen geschmeidigen Mürbeteig kneten, in Frischhaltefolie einpacken und mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.

Vanillepudding nach Packungsanleitung zubereiten, ich habe variert und zwar anstelle von Milch habe ich Wasser mit Gerenadinesirup gemischt und mit diesem den Pudding zubereitet. Wenn der Pudding fertig, eine Frischhalteflie direkt drauflegen damit sich keine Haut bildet.

Rhabarber schälen und in Stücke schneiden und etwas einzuckern.

Ofen auf 175 Grad einheizen. Tarteform mit dem Mürbteig auskleiden und mit einer Gabel den Boden gut durchlöchern. Nun ca. 12 Minuten im Backofen auf der untersten Schiene backen. Rausnehmen und etwas runterkühlen lassen.

Den gezuckerten Rhabarber abtropfen lassen und mit dem ausgekühlten Pudding vermischen. Vorsichtig in die Form auf den vorgebackenen Mürbteig verteilen.

Jetzt für 45 Minuten bei 170 Grad auf der untersten Schiene im Backofen backen.







Freitag, 1. Mai 2020

Waffeln

Feiertag - für den Nachmittag ist Regen angesagt, deswegen ist Ralf schon vor dem Frühstück mit dem Rad unterwegs. 
Und was mach ich? Mich in der Küche entspannen. Ich hätte Lust auf Waffeln und bin mir sicher das Ralf auch nicht nein dazu sagt.

Apfelwaffeln
125 g Margarine
40 g Zucker
2 Eier
125 g Mehl
ca. 1/4 Pkg Backpulver
70 ml Milch
25 g Kokosraspeln
1 kleinen geriebener Apfel

Alles bis auf den geriebenen Apfel zusammenrühren bis ein dickflüssiger Teig entsteht. Am Schluß den geriebenen Apfel unterheben.

Mein Waffeleisen möchte ungefähr 2 Esslöffel damit es eine ganze Waffel wird :)


Die Joghurtwaffeln habe ich nicht heute gemacht, deswegen kein Foto, aber dieses Rezept habe ich letztens mal ausprobiert und war ziemlich lecker. Allerdings habe ich den Zettel mit den Zutaten ins Waffeleisen gelegt, so ist es gleich am richtigen Ort. Leider ist der Zettel winzig, und die Chance das ich ihn verliere hoch. Also tippe ich das heute schnell ins Netz damit ich das Rezept nicht verliere.

Joghurtwaffeln
25 g Margarine
1 Ei
25 g Zucker
70 g Joghurt
25 g Mehl
25 g Stärke

Alles zusammenrühren und im Waffeleisen backen.

Bild wird nachgereicht wenn ich die wieder einmal mache.

Mittwoch, 22. April 2020

Brot für Ralf

Nachdem Ralf meine Brotexperimente nicht ganz so zu schätzen weiß, habe ich heute wieder ein klassisches Bauernbrot mit hohen Roggenanteil gemacht.
Ich brauche nach Augenmass, grob 24 Stunden bis so ein Brot vom Sauerteig ansetzten bis aus dem Ofen holen fertig ist.

Gestern habe ich den Sauerteig angesetzt.

Sauerteig
50 g Sauerteig
250 ml warmes Wasser
250 g Roggenvollkornmehl

Eine große Schüssel nehmen und den Sauerteig rein und dann das Wasser dazu. Gut miteinander vermischen bis alles flüssig ist.
Nun das Roggenvollkornmehl unterheben. Die Masse wird sehr fest. Ich türme das immer zum Kegel in der Schüssel auf. Dann Deckel drauf und ich lasse das mindestens über Nacht gehen.
Man erkennt gut wenn der Sauerteig fertig ist, das er sehr luftig wird und sich kein Kegel mehr formen läßt.
Hiervon nehme ich irgendwas zwischen 50-75 gr wieder weg und packe das in ein Glas mit Deckel in den Kühlschrank für das nächste Brot.


Brot für Ralf
500 g Roggenvollkornsauerteig
125 g Weizenmehl 550
275 g Roggenmehl 997
250 g warmes Wasser
17 g Salz

Den Sauerteig mit dem warmen Wasser vermischen bis sich der Sauerteig aufgelöst hat. Dann Mehle und Salz dazugeben und unterheben.
Ich lasse den Teig lange gehen, erstmal baue ich wieder einen Kegel und lass das ganze 1 Stunde abgedeckt gehen.
Danach auf einem bemehlten Brett in Form bringen und vorsichtig in den gut bemehlten Gärkorb geben und nochmal gehen lassen.
Mein Teig blieb da nochmal 2 Stunden bis sich feine Risse in der Oberfläche zeigen. 
Aber man sah noch die Dellen meiner Finger als ich das Brot in den Gärkorb bugsiert habe, deswegen habe ich mich entschieden es noch ein weilchen gehen lassen. (Noch eine Stunde mehr).

Backofen auf 250 Grad einheizen mit dem Backblech.

Sobald die Temperatur erreicht ist, das Brot auf das Backpapier auf dem Brett stürzen und von dort schiebe ich es mit dem Backpapier auf das heiße Blech.

Mit einer Sprühflasche kurz in den Ofen sprühen das sich Dampf bildet und Ofentür zu.

15 Minuten bei 250 Grad backen.

Danach auf 220 Grad runterdrehen und nochmal 15 Minuten backen.

Jetzt auf 200 Grad und die letzten 30 Minuten backen

Das Brot aus dem Ofen holen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
Wenn es frisch aus dem Ofen kommt, Klopfprobe machen.



21.04.2020
11:31
Sauerteig angesetzt
50 g Sauerteig
250 g warmes Wasser
250 g Roggenvollkornmehl
22.04.2020
06:43
Sauerteig war in der Nacht fleißig und kann weiter verarbeitet werden
06:44
50 g Sauerteig abnehmen, Deckel drauf und in den Kühlschrank fürs nächste Mal
06:46
250 g warmes Wasser zugeben
06:47
gut miteinander verrühren
06:52
275 g Roggen 997
125 g Weizen 550
17 g Salz
06:56
miteinander vermengen und ich forme wieder einen Kegel
07:58
der Kegel ist etwas auseinandergegangen
07:59
auf einem bemehlten Brett in Form bringen
08:01
sieht gut aus, jetzt ins Körbchen mit Schuß (Risse) nach oben
08:02
hier sieht man den Schuß, also der Teig klafft bisschen auf
10:06
ist schon eine Weile gegangen aber für mein Empfinden noch nicht genug
10:54
sieht besser aus, noch ein bisschen hochgegangen und die Dellen sind raus
10:55
auf Backpapier gestürzt
(Ofen hat 250 Grad erreicht und drin ist ein heißes Blech)
10:57
ein bisschen einritzen damit es nicht ungeplant aufplatzt
10:58
Brot mit dem Backpapier auf das heiße Blech schubsen.
Den Boden im Ofen mit einem Wasserzerstäuber einsprühen das sich Dampfschwaden bilden und Ofen zu.
11:14 - 15 Minuten später
Temperatur auf 220 Grad runterdrehen
(nicht aufmachen)
11:30 - 15 Minuten später
Temperatur auf 200 Grad runterdrehen
(Ofen nicht aufmachen)
12:06 - 30 Minuten später
Ofen ausmachen und Brot rausholen und auf einem Gitter auskühlen lassen
15:28
ausgekühlt - LECKER
so lecker das ich das zu unserem heutigen Abendessen deklariere.

Ob ich heut abend wieder Sauerteig ansetzen sollte?

Sonntag, 19. April 2020

Apfel-Minze-Tarte

Erinnert ihr euch noch an den Post mit der Torta della Nonna. Ich schrieb das mir noch Teig übriggeblieben ist.

Also für eine große weitere Form hat es nicht mehr gereicht, aber so 3/4 meiner länglichen Tarteform. Auskleiden, und es wäre besser gewesen gleich am Anfang eine Alufolienbarriere zu bauen. Hat aber noch geklappt, ich habe nach 5 Minuten in den Ofen geschaut und gesehen wie mein Rand umgekippt ist und habe schnell Alufolie zurechtgefaltet und eine Sperre gebaut.


Tarte Apfel-Minze

Rest vom Torta della Nonna Teig
250 g weißen Joghurt
2 Esslöffel Zucker
mehrere Blätter frische Minze
1 Apfel

Schnell gezaubert, den Teig ausrollen und in die Tarteform geben, wie oben schon erwähnt es war ein bisschen zu wenig.

Minze fein hacken und mit dem Zucker in den Joghurt mischen. 

Joghurt in die ausgekleidete Form geben, Apfel schälen und in dünne Scheiben schneiden und den Joghurt damit belegen. 

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 30 Minuten backen. 


Mittwoch, 15. April 2020

Pizza Margarita

Vor ein paar Tagen hatte ich ein Online-Meeting mit Oriana, einer gebürtigen Neapolitanerin die gezeigt hat wie sie eine Pizza Neapoletana macht. So hat man im Laufe eines Tages eine super Pizza. Allerdings habe ich auch bei einer anderen Sendung gesehen und schon öfters gehört das man mit weniger Hefe arbeiten soll und den Teig im Kühlschrank gehen lassen kann. Das ist dann nicht die Variante für eine Pizza am gleichen Tag. Aber derzeit habe ich Zeit. Wenn ich im Homeoffice sitze kann ich auch mal in einer Kaffeepause einen Teig schnell kneten und dann hin und wieder nach ihm schauen.

Also hier nun das Pizza Napoletana Rezept mit einer langen Führung. Hat gute 2 Tage gedauert, aber das ist bis jetzt der leckerste Pizzateig gewesen den ich fabriziert habe. Wie lange man diesen Teig im Kühlschrank aufbewahren kann, weiß ich leider nicht. Ich habe nur 2 Portionen gemacht, somit ist keiner übriggeblieben. Vielleicht das nächse Mal mehr machen.

Pizza Margarita
10 g Salz
200 ml Wasser
1 gr frische Hefe
340 g Weizenmehl 405
17 ml Olivenöl
1 Teelöffel Zucker

San Marzano Dosentomaten
Salz
Mozzarella
Basilikum

Das Salz im Wasser auflösen. So verteilt sich das Salz besser und es bilden sich keine Salzinseln.

Die Hefe zwischen den Händen verreiben und in das Mehl einbröseln, und gut vermischen das sich die Hefe gut verteilt.

Nach und nach das Salzwasser unterkneten, ich habe dafür die Knethaken meines Handrührers genommen.

Nun das Olivenöl und den Zucker dazugeben. und mit einarbeiten. Wenn alles schön verbunden ist, folgt die Kraftarbeit. 10 Minuten mit den Händen kneten.

Sobald der Teig nicht mehr an den Händen klebt zu einer Kugel rollen und mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken und 3 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Anschließend in eine Plastikdose geben, luftdicht verschließen und für 48 Stunden in den Kühlschrank.

Nach 48 Stundn oder länger... darf der Teig wieder raus. Er bleibt zwar noch in der Plastikdose für 3 Stunden um sich an das Zimmerklima zu gewöhnen. Also rechtzeitig wieder aus dem Kühlschank nehmen.

Pizzateig - wird NIE ausgerollt mit einem Nudelholz. Den Teig habe ich halbiert und nachdem er warm genug war, habe ich angefangen diesen von der Mitte aus mit den Fingern zum Rand zu drücken. Immer nur drücken oder etwas ziehen.
Rund sind meine Pizzen nicht geworden, da gehört wohl noch etwas mehr Übung dazu.

Den Backofen habe auf Uner- und Oberhitze auf 250 Grad eingestellt. Mein Backblech wird mit heiß gemacht auf der untersten Schiene.

Ich habe den Teig, nachdem er  ausgezogen war, auf ein Backpapier bugsiert, so bekomme ich diese filigrane Konstruktion leichter in den Ofen.

Klassisch nimmt man für den Belang San Marzano Dosentomaten, die man in eine Schüssel entweder mit den Händen zerdrückt oder mit einer Gabel. Nur noch etwas Salz und das war es.

Schöner Kommentar von Oriana:
"In Italien geht es um den Pizzateig, 
in allen anderen Ländern um den Belag."

Ich habe dann ein paar Esslöffel von den Tomaten darauf verteilt. Da ich heute ganz klassisch bleibe, kam die Pizza so in den Backofen bis sie anfing sich zu wölben und Farbe bekam, erst dann kommt der geschnittene Mozzarella drauf. Er soll weiß bleiben, da wenn er zu lange im Ofen ist den Geschmack verändert. Also kommt er erst ein paar Minuten vor Schluss drauf.


Wie lange tatsächlich die Pizza drin war, kann ich nicht sagen, ich saß am Boden vor dem Ofen und habe sie beäugt um zu entscheiden wann fertig.

Da meine Pizza ein komplettes Blech gebraucht habe, haben wir uns entschieden erst die erste und dann die zweite zu Essen. Leider habe ich für die zweite 7 Minuten zum überbacken veranschlagt was wahrscheinlich 2 Minuten zu lange war. Lecker war sie trotzdem.

Fazit: Gibt es sicher wieder. Ich werde versuchen heraus zu finden wie lange ich diesen Teig im Kühlschrank parken kann.