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Sonntag, 4. Dezember 2016

Plätzchenzeit

Weihnachtszeit - Plätzchenzeit
nachdem Ralf in Südafrika unterwegs ist, nein ich bin garnicht neidisch, er hat mir ja auch dieses Jahr Australien gegönnt, habe ich die Küche zur Backstube deklariert und beschlossen, heute wird gebacken und dann nicht mehr. 
Musik laut an und los geht es mit  

meinen langjährig erprobten Vanillekipferln

Vanillekipferl
250 g Butter
100 g Zucker
250 g Mehl
200 g gemahlene Mandeln 
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
Puderzucker  mit Vanillezucker zum bestreuen

Aus allen Zuataten bis auf den Puderzucker einen Teig kneten und im Kühlschrank in Frischhaltefolie kühl stellen.

Danach aus dem Teig kleine Hörnchen formen.

Bei 150° C im Backofen etwas 12 Minuten backen.

Die heißen Kipferl im Puderzucker wenden oder damit bestreuen – dadurch hält der Zucker.



Mohnplätzchen
200 g Margarine
100 g Zucker
150 g gemahlenen Mohn
225 g Mehl
1 prise Salz
Abrieb einer Orange
1 Ei

Alles miteinander verkneten und mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. 

Teig war bei mir ziemlich batzig, vielleicht war das Ei zu groß, deswegen habe ich soviel Mehl zugegeben bis sich der Teig gut ausrollen ließ. 

Ca. 15 Minuten im Ofen auf mittlerer Schiene bei 170 Grad.

Nach dem Abkühlen habe ich die Plätzchen mit Powidl zusammengeklebt. 

Nachtrag: Nach einer Woche - Plätzchen extrem trocken und bröselig - das mach ich nicht nochmal - muss eine andere Basis suchen......



Kokos-Marzipan-Makronen
100 g Kokosraspel
100 g geriebener Marzipan
75 g Zucker
2 Eiweiß
Saft einer Mandarine
Backoblaten

Marzipan reiben und mit den Kokosraspeln und dem Zucker vermischen.

Eiweiß mit dem Saft der Mandarine weiß schlagen, und untermischen, falls die Masse zu kompakt wird etwas heißes Wasser (Wasserhahn - NICHT Wasserkocher) dazugeben. 

Ca. 15 Minuten bei 200 Grad, wenn der Ofen nicht genügend heiß ist laufen die Makronen aus.

Fazit: die geilsten Makronen die ich gemacht habe, das Rezept wird ins Repertoire aufgenommen.  

Kokos, Marzipan, Zucker
mit Eiweiß, Mandarine und bissl Wasser


Orangenplätzchen 

300 g Weizenmehl (550) 
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eigelb
180 g Margarine
Abrieb einer Orange + Saft einer halben

Alles miteinder verkneten, mindestens 2 Stunden im Kühlschrank geben. Dann fix ausrollen und ausstechen, im vorgeheizten Ofen bei 170 Grad 12-15 Minuten, das erste Blech länger das letzte kürzer.

Damit das alles orangiger schmeckt habe ich sie mit einer Orangen-Aprikosenmarmelade zusammengeklebt. 
Vielleicht glasiere ich die noch, aber ehrlich viel Lust hab ich nicht mehr dazu. 

fertig - ich verzichte auf die Glasur


Ganz ehrlich - ich freu mich auf heut Abend und etwas herzhaftes zum Essen, die ganze Wohnung riecht wie eine Zuckerbäckerstube.




Freitag, 18. November 2016

Es weihnachtet......

stimmt nicht ganz. Es ist eine Woche vor dem ersten Advent, die Sonne scheint. Bis jetzt hatten wir Regen, Nebel, Sonnenschein ein verspäteter goldener Herbst mit kleinen Novembereinschlüssen. Nachdem ja in paar Wochen schon Weihnachten ist und Stollen bekanntlich ziehen müssen, und ich mal wirklich früh genug dran denke. 

Christstollen 1 großer 
1 Würfel Hefe 
 125 ml Milch 
1 Espressolöffel Salz 
75 g Zucker 
175 g getrocknete Früchte (ich habe Datteln, Feigen, Pflaumen und Aprikosen gewählt) 
50 g Zitronat/Orangeat 
50 g Mandeln (ich habe ganze genommen) 
40 ml Rum oder ein anderer passender Alkohol 
500 g Mehl 
200 g Margarine 
1 Ei abgeriebene Schale einer Zitrone 
Bourbon Vanilie 

Tag 1 
Früchte klein schneiden, Zitronat, Orangeat, Mandeln dazugeben und verrühren, den Alkohol drübergeben, verrühren und 24 Stunden durchziehen lassen. 

Tag 2 
Milch in der Mikrowelle erwärmen, die Hefe reinbröseln, 1 Löffel Zucker dazugeben und dann 30 Minuten warm stehen lassen bis die Hefe schäumt. 
 Mehl, Margarine, Ei, Vanilie und die abgeriebene Zitronenschale dazugeben und mit dem Handrührer verkneten. Früchtemischung dazugeben und auch mit den Knethaken verkneten. Bis der Teig glatt ist und sich vom Boden löst. 
2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Jetzt nochmal mit Hand verkneten und in 3 Teile teilen. Diese zu langen Strängen rollen und dann als Zopf flechten. 

Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und nochmal 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Auf der untersten Schiene eine Stunde backen. 
 Den Stollen aus dem Ofen nehmen, mit Butter bestreichen und dick mit Puderzucker bestreien. Wenn der Stollen ausgekühlt ist in Alufolie einpacken und an einem kühlen Ort lagern. Mindestens 2 Wochen durchziehen lassen. 



Donnerstag, 30. Juni 2016

Stachelbeerkuchen mit Baiser - Mini-Springform

Stachelbeeren in Hülle und Fülle im Garten, allerdings habe ich noch nie was damit angefangen. Etwas im Internet gesucht und ein nettes Rezept gefunden in dem ich die ungeliebten Amaretti-Kekse verarbeiten kann. Weil ich mir nicht sicher war ob das mag, habe ich das erstmal auf meine kleine Springform umgerechnet und somit probiert. Das gibt es sicher demnächst in groß.


Stachelbeerkuchen mit Baiserhaube
150 g Stachelbeeren, frische
20 g gemahlene Amaretti-Kekse
40 g Butter
30 g Zucker
etwas Salz
1 Ei
1 Eigelb
1 EL Wasser
60 g Mehl
10 g Speisestärke
1 gestrichenen TL Backpulver
2 EL Cognac/Amaretto etc. alkoholfrei Orangensaft

1 geschlagenes Eiweiss
1 TL Zitronensaft
35 g Zucker
etwas Salz

Vorab:
Stachelbeeren waschen und die Enden abschneiden und beiseite stellen. Backofen auf 190 Grad vorheizen. Amaretti-Kekse mahlen.

Ei, Eigelb, Zucker, Butter schaumig schlagen, Wasser dazugeben. Mehl mit Speisestärke, Backpulver und Mehl mischen und unterrühren, zum Schluss den Cognac dazugeben. In eine gefettete Springform geben, und die gesäuberten Stachelbeeren darauf verteilen, es muss nicht komplett bedeckt sein, es kann gerne noch bissl Teig durchspitzen. In den vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene 20 Minuten backen.

 Nach 15 Minuten den Eischnee vorbereiten. Eiweiss mit Zironensaft, Zucker und etwas Salz schlagen bis es cremig wird.
Den Kuchen aus den Ofen holen und den Eischnee darauf verteilen, jetzt noch 10 weitere Minuten backen bis der Eischnee gebräunt ist.

Montag, 13. Juni 2016

Sauerteig

Meine lange Abwesenheit hat mir mein Sauerteigansatz übel genommen. So fange ich einen komplett neu an.
Tag 1
50 gr Roggenvollkornmehl
100 ml Wasser (das heißeste was aus dem Wasserhahn kommt)
1 Esslöffel Joghurt gut verrühren und anschließend noch
1 Esslöffel Roggenvollkornmehl darüber stäuben abdecken und stehen lassen

Tag 2
50 ml Wasser (heißeste das aus dem Wasserhahn kommt - ca. 40 Grad)
50 gr Roggenvollkornmehl gut verrühren und anschließend noch
1 Esslöffel Roggenvollkornmehl darüber stäuben abdecken und stehen lassen

Tag 3 morgens
50 ml Wasser (heißeste das aus dem Wasserhahn kommt - ca. 40 Grad)
50 gr Roggenvollkornmehl gut verrühren und anschließend noch
1 Esslöffel Roggenvollkornmehl darüber stäuben abdecken und stehen lassen


Tag 3 abends
50 ml Wasser (heißeste das aus dem Wasserhahn kommt - ca. 40 Grad)
50 gr Roggenvollkornmehl gut verrühren und anschließend noch
1 El Roggenvollkornmehl darüber stäuben abdecken und stehen lassen
aufgegangen
viele Blasen haben sich gebildet
wieder Wasser und Mehl und verrühren
ein Esslöffel Mehl drüberstäuben

Tag 4 morgens
200 gr Roggenvollkornmehl
200 ml Wasser (heißeste das aus dem Wasserhahn kommt - ca. 40 Grad)
vermischen und gut abgedeckt stehen lassen
Tag 4 abends
ordentlich durchgegärt, jetzt kann man diesen Vorteig zum Brot backen nutzen.
50 gr Ansatz abnehmen und gut in einem Schraubglas verschliessen und im Kühlschrank für das nächste Brot aufbewahren.

durchgegärt
50 gr Ansatz abnehmen
Brot ansetzten
Sauerteig - siehe oben
200 g Roggenvollkornmehl
200 g Weizenmehl 550
17 gr Salz
250 ml Wasser (ca. 40 Grad heiß)
1 Esslöffel Brotgewürz
alles miteinander verrühren und bis zum nächsten Morgen stehen lassen (1 - 1,5 h Stunden würden auch reichen) bis der Teig aufgeht

vorher
nachher

Jetzt nur noch mit leichter Hand verkneten und in Form bringen und in ein Gärkörbchen packen damit der Brotlaib seine Form bekommt.
ab ins Körbchen
schön aufgegangen
stürzen
gebacken
lecker
genießen
Ofen auf 250 Grad vorheizen, ganz unten ein Backblech mit Wasser geben, wenn Temperatur erreicht und Wasser kocht, die Brotlaibe eine Schiene über dem Wasser platzieren. 250 Grad - 15 Minuten 220 Grad - 15 Minuten 200 Grad - 30 Minuten auf ein Rost geben und auskühlen lassen

Samstag, 7. November 2015

Brotbackkurs in der Kernmühle

Nachdem ich mich in letzter Zeit im Brotbacken übe und ich mal mehr oder weniger erfolgreich bin. Zumindest konnte man es immer essen, aber es variierte zwischen lecker und Ziegelstein.

Schön bei der Vorstellungsrunde stelle ich fest, das ich nicht die einzige mit Ziegelsteinen bin. Des Rätsels Lösung? Falsche Temperatur.

Der Vorteig hätte es gern mollige 25-28 Grad über 12-15 Stunden, das ist in meiner Wohnung nicht machbar, dann den Vorteig mit den restlichen Zutaten zu einem Laib formen und dann noch mal eine Stunde bei 30-35 Grad und es darf nicht austrocknen. Anschließend bei 250 Grad für 15 Minuten in den vorgeheizten Ofen, dannach auf 200 Grad runterdrehen und ca. noch 45-60 Minuten.

Problem erkannt - aber ob in Zukunft gebannt? Mal sehen wie meine nächsten Brote werden.

Nachdem wir unsere Brote geknetet, in Form gebracht und verziert haben, kommen sie in die Backstube zum gehen.
Damit uns nicht langweilig ist, werden wir in Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe macht ein anderes Gebäck und Aufstrich. Zwischendurch werden die Brote in den Ofen geschoben, und anschließend die Teilchen.

Die Vesper ist lecker und vegetarisch, kann ich nur empfehlen. Das Heftchen mit den Rezepten dürfen wir auch mitnehmen.