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Samstag, 10. November 2018

Bonet piemontese

Ralf hat mir dieses Jahr einen Reisewunsch erfüllt, blühende Lavendelfelder in der Provence. Leider muß ich zugeben das ich ihn zu einer Tour de France ala Asterix verführt habe. Kulinarische Köstlichkeiten säumten unseren Weg. 
Bei der ganzen Reise ist mir erst auf dem Rückweg wieder durch Italien etwas so leckeres über den Weg gelaufen ist, das ich das natürlich auch selbst versuchen mußte. In dem Agriturismo in dem wir übernachtet haben, bekamen wir die Empfehlung einer Osteria in Laufweite. Die Osteria degli Artisti lag keine 5 Minuten zu Fuß entfernt, war ziemlich leer, aber die Bedienung sehr freundlich. Das Essen war fantastisch. Zum Nachtisch bestellten wir ein bonet piemontese, keine Ahnung was das ist, aber wir sind neugierig. 
SUUUUPERlecker, aber wie wird das gemacht. Merken zuhause Rezept suchen. Heute habe ich mich daran gewagt und muss sagen es ist sehr lecker geworden, wird ins Repartoire mit aufgenommen. 
 
Bonet piemontese 
50 g Zucker für den Karamel 
2 Eier 
1 Esslöffel Kakao 
50 g Zucker 
50 g gemahlene Amarettini 
250 ml Milch 

Zucker schmelzen und damit den Boden einer Kastenform auskleiden, und erkalten lassen. 

Die Eier schaumig schlagen, den Zucker zugeben, bis er sich komplett aufgelöst hat. Dann die gemahlenen Amarettini und den Kakao dazugeben und verrühren, am Schluss die Milch unterrühren. 

Dies auf den Karamel giessen, und im Wasserbad bei 180 Grad erst 30 Minuten, dann noch weitere 40 Minuten bei 160 Grad backen. 

Erst auf Raumtemperatur kühlen, dann in den Kühlschrank für mindestens 1 Stunde. Rand lösen und vorsichtig stürzen.

Sonntag, 21. Oktober 2018

Trilece

Was gibt es schöneres als Mitbringsel aus dem Urlaub? Am schönsten finden wir Mitbringsel die keine Rumstehchen und Staubfänger sind. Deswegen sammel ich Rezepte, oder Zutaten auf unseren Reisen. Bei unserem Albanien-Urlaub haben wir Trilece kennengelernt. 

Ich bin immer ehr vorsichtig beim ersten Nachbacken, deswegen die Minimenge, hat genau in meine Kastenform gepaßt. Der Kuchen ist auch ehr niedrig damit er sich vollständig vollsaugen kann. 
Hinweis: 1 Ei reicht für eine Kastenform, 3 Eier reichen für ein ganzes Blech

Trilece (Drei-Milch-Kuchen)
Biskuitteig
1 Ei
Gewicht des Ei Zucker
Gewicht des Ei Mehl
eine Prise Backpulver
Milchguss
80 ml Schlagsahne
80 ml Vollmilch
80 ml gezuckerte Kondensmilch
Karamellcreme
50 g Zucker
1 Teelöffel Wasser
65 g Sahne (erwärmt in der Mikrowelle)
5 g Butter
kleine Prise Salz

Biskuitteig: Ei mit Zucker schaumig schlagen und Backpulver mit Mehl vorsichtig unterheben damit das Volumen erhalten bleibt. In eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben, damit er nicht festbäckt. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 12 Minuten backen.
Nach dem Backen, stürzen und das Backpapier abziehen und mit der unteren Seite nach oben wieder in die Form geben. Den Teig mit einem Zahnstocher mehrmals anstechen, damit der Milchguss sich verteilt.



Milchguss: Sahne, Milch und Kondensmilch gut verrühren und den Teid damit beträufeln damit er schön durchweicht. Wenn es mehr Flüssigkeit ist als der Teig auf Anhieb aufsaugen kann, keine Sorge einfach darübergießen. Da der Kuchen etwas länger zum ziehen steht wird er noch genügend aufsaugen. In den Kühlschrank stellen.

Karamellcreme: Zucker mit dem Wasser im Kochtopf auf mittlerer Stufe schmelzen lassen bis es leicht bräunlich wird. Vom Herd nehmen und die Butter schnell einrühren. Dann wieder auf den Herd und die erwärmte Sahne dazugeben und mindestens 5 Minuten rühren und köcheln lassen, bis die Masse etwas dicker wird. 
Etwas auskühlen lassen und dann mit einem Pinsel auf dem Kuchen verteilen. 

So darf der Kuchen gerne 2-3 Stunden oder länger in den Kühlschrank zum durchziehen. Also super zum vorbereiten geeignet. 






Samstag, 20. Oktober 2018

Loupacky oder tschechische Bamberger

Die stehen schon seit längerem auf meiner Versuchsliste. Früher wenn ich in den Sommerferien zu meiner Babicka gefahren bin war das eins meiner Lieblingsessen. Loupacky, diese dunkelgoldenen superweichen und süssen Hörnchen.

Jetzt habe ich im Internet gesucht und ein Rezept entdeckt das ich teste.

Loupacky
17 gr frische Hefe
4 Esslöffel Zucker

250 ml warme Buttermilch
100 g Butter
1 Prise Salz

1 Ei (getrennt Eiweiss und Eigelb)
400 g Mehl

Die Buttermilch erwärmen und die Hefe und Zucker dazugeben und rühren damit sich die Hefe auflöst. Dann habe ich noch die Butter dazugegeben damit diese sich verflüssigt. Anschließend Salz, Mehl und das Eigelb dazugeben und gut verkneten.
Anschließend mindesten 60 Minuten ruhen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt.

Nun nochmal kneten und Hörnchen formen.  Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, und nochmal 30 Minuten gehen lassen. Ofen auf 210 Grad vorheizen.

Nach dem gehen, das Eiweiss steif schlagen und die Hörnchen damit bestreichen, so bekommen sie ihre charakteristische dunkelgoldene Farbe. 
Normalerweise werden sie noch mit Mohn bestreut, den hatte ich aber nicht da. Klebt gut auf dem Eiweiss.
In den Ofen und Temperatur auf 180 Grad runterdrehen und ca. 20 Minuten backen.
Nach dem Backen auf einem Rost abkühlen lassen. 

Lecker, aber vielleicht das nächste Mal die Temperatur etwas runterdrehen...

Freitag, 9. März 2018

Schokoladenravioli mit Ricotta-Mandel-Fülle und Orangensauce

Hin und wieder versuche ich auch etwas ungewöhnliches. Gestern war ich bei einem Kurs von der Volkshochschule, Thema "Ravioli und Maultaschen". Es gab ein paar nette Rezepte, aber dazugelernt habe ich nicht viel. Die Dozentin hat mich auch am Ende gefragt was ich bei dem Kurs suche wenn ich schon alles weiß - meine Antwort: Ich dachte ich könnte hier was lernen.

Zumindest habe ich so ein süsses Ravioli Rezept kennengelernt. War nicht schlecht, aber das kann ich besser. Die Füllung fand ich im Kurs zu fad und war so flüssig das nach dem Kochen fast nichts mehr in der Ravioli war. Gefrorene Erdbeeren aufkochen und pürieren als Sauce fand ich zu simpel und hat auch nach wenig geschmeckt.
Hier mein Experiment das bei Ralf sehr gut angekommen ist.

Schokoravioli 
1 Teelöffel Kakao (KEIN Kaba oder dergleichen)
90 gr Weizenmehl 405
1 Ei

Ricotta-Mandel-Füllung
200 g Ricotta
40 g gemahlene Mandeln
20 g fein geriebenen Parmesan

Orangensauce
3 Orangen
2 Mandarinen
1 Teelöffel Speisestärke
evtl. etwas Zucker, kommt aber auf die Früchte an

Kakao und Mehl mischen, Ei dazugeben und verkneten. Gute 10 Minuten kneten ist sozusagen Sport. Wenn der Teig danach immer noch pappt etwas Mehl zugeben, wenn er immer noch bröselt, tropfenweise Wasser zugeben. Nach dem kneten in Klarsichtfolie packen und knappe 30 Minuten in den Kühlschrank geben.

Ricotta mit den Mandeln und dem Parmesan vorsichtig verrühren, nicht zu heftig ansonsten wird die Ricottamasse zu flüssig, und im Kühlschrank stellen. Damit wird sie wieder etwas fester und ist später leichter zu portionieren.

Füllung ist drin geblieben
Die Orangen auspressen, Saft inkl. Fruchtfleisch im Topf erwärmen. 
Mandarinen filetieren, den Saft auch auffangen und erstmal beiseite stellen. 
In ein Glas ein Teelöffel Speisestärke  geben und mit dem Mandarinensaft glattrühren.
Sobald der Orangensaft das blubbern anfängt die Speisestärkemischung zugeben und verrühren und Herd runterschalten. Gute 10 Minuten rühren bis es anfängt dicker zu werden. Nun die Mandarinenfilets zugeben und vom Herd nehmen. 

Ravioliteig aus dem Kühlschrank nehmen und dünn ausrollen. Bei meiner Marcato Atlas gehe ich auf Stufe 5. Auf die Teigbahn nun Ricottakleckse setzen, Abstand ca. 2 cm und dann entweder eine zweite Teigbahn drüber, oder umklappen. Ich klappe lieber um, so bin ich sicher das zumindest eine Seite dicht ist. 
Vorsichtig Luft rausdrücken und zusammendrücken und dann ausschneiden. 

Hier ein paar Tips zum kleben. 
Im Kurs meinte die Kursleiterin man soll Eiweiß als Klebemittel nehmen. (funkioniert - empfinde ich aber als Verschwendung wenn ich das Eigelb nicht zusätzlich im Rezept verarbeiten kann)
Ein Italiener hat mir empfohlen wenn der Nudelteig mit Ei ist und frisch/geschmeidig, braucht man keine Klebemittel. Funktioniert auch
Eigene Erfahrung, Wasser kann man auch nehmen wenn die Oberfläche zu trocken ist weil man zu lange mit der Füllung rumgespielt hat :)
Noch ein Hinweis, immer nur eine Seite einstreichen. Eine Seite Wasser, eine Seite blanker Nudelteig. Wenn beide Seiten bestrichen werden klebt es nicht sondern rutscht erstmal und man sollte es antrockenen lassen, ansonsten öffnen sich die Ravioli beim Kochen. (auch Erfahrungswert)

Sucht es euch aus, alle drei Varianten funktioniern. Ich präferiere nix, oder Wasser wenn der Teig schon leicht angetrocknet ist.

Nun einfach Ravioli im siedenenden Wasser kochen, ca. 7 Minuten.
Die Orangensauce wenn inzwischen kalt wieder etwas aufwärmen und über die Ravioli am Teller träufeln.

Samstag, 24. Februar 2018

Spanischer Apfelkuchen

Die Sonne scheint, es liegt draußen Schnee und ich habe Lust auf etwas das nach Urlaub schmeckt. Ein bisschen Rezepte suchen und ich stolpere über diesen Kuchen. Klingt lecker, habe ich alles da. Dann mal los

Spanischer Apfelkuchen
Menge ist für eine kleine Springform

1 Ei
50 g Zucker
50 g Margarine
50 g Mehl
1 Teelöffel Kakao
etwas Backpulver 
etwas Zimt
ein Schuß Mandelsirup
1 Apfel

Backofen auf 190 Grad vorheizen.

Ei mit Zucker und Margarine schaumig schlagen, dann das mit Kakao und Backpulver vermischte Mehl dazugeben und den Mandelsirup.

Apfel schälen, und in dünne Scheiben schneiden, und dann in eine ausgefettete Springform geben, ich habe mich diesmal etwas künstlerisch betätigt. 

ca. 30 Minuten backen, mein Kuchen ist sehr niedrig deswegen ging es so fix, Stäbchenprobe machen. 

Jetzt sitze ich hier und warte das er etwas abkühlt :)

Abgekühlt - sehr lecker, den wird es in Zukunft öfter geben

Sonntag, 23. April 2017

Apfel-Kokos-Marmorkuchen

Nachdem ich meinen Kuchen von Freitag am Samstag verschenkt habe, mache ich heute wieder einen neuen. Ich baue diesmal den Rüblikuchen um - warum weil ein Apfel rumliegt und fort muss.

Apfel-Kokos-Marmorkuchen  

kleinen Form
2 Eier
80 g Zucker
100 g Mehl
120 ml Sonnenblumenöl
eine Messerspitze Salz
100 g geriebenen Apfel
etwas Zitronensaft
100 g Kokosraspel
1 Esslöffel Kakao für den dunklen Teig

Ofen auf 170 Grad vorheizen, Backform ausbuttern und mit Kokosraspeln ausstreuen. 

Alle Zutaten bis auf den Kakao mit dem Handrührer verrühren. Die Hälfte des Teiges in die Form füllen. In den restlichen Teig nun den Kakao geben und verrühren, wenn der Teig zu fest wird etwas Flüssigkeit zugeben (z. B. Apfelsaft, Wasser, Milch, Alkohol) 

Nun auf den hellen Teig geben und 40 Minuten bei 170 Grad backen. Dann den Ofen ausschalten und noch 5 Minuten stehen lassen und dann auf ein Kuchengitter stürzen.

Lecker und einfach

Sonntag, 16. April 2017

Spargellasagne mit Wildkräutern

Am Gründonnerstag war ich noch bei einer Wildkräuterwanderung in Fürth. Super gemacht von Wilde Möhre, danke für das Weitergeben des alten Wissens.

Heute krieche ich durch den Garten in Berglern und bediene mich an den Wildkräutern die bei uns im Rasen zu finden sind. Löwenzahn, Brennessel, Giersch, Gänseblümchen, Spitzwegerich - alles gestern gelernt und alles lecker und essbar.

Nachdem wir spontan Kalle und Lore zu unserer Lasagne eingeladen haben, schäle ich mal fix den Spargel und zaubere eine Wildkräuterbechamelsauce und selbstgemachte Lasagneblätter, einmal einfach und einmal mit Bärlauch.

Spargellasagne weiß/grün mit Wildkräutern
500 g grünen Spargel
700 g weißen Spargel
1 Zwiebel
200 ml Sahne
100 ml Spargelwasser
100 ml Brühe
100 ml Milch
eine Handvoll geriebenen Parmesan
zwei Handvoll Giersch, Spitzwegerich, Brennessel, Löwenzahn, Gänseblümchen
200 g Hirtenkäse

Pasta
weiß
15 g Hartweizengries
85 g Mehl
1 Ei
1 Esslöffel Sonnenblumenöl

grün
15 g Hartweizengries
85 g Mehl
1 Ei
1 Eßlöffel Bärlauchpaste


Den weißen Spargel schälen und in einen Topf mit heißen Wasser uns etwas Zucker. Wenn dieser weiche gekocht ist rausfischen und beiseite stellen zum abkühlen. Nun den grünen Spargel im gleichen Wasser kochen. Aus diesem Spargelwasser gibt es morgen einen Spargelsuppe.

Pasta:
alle Zutaten verkneten bis der Teig glänzt und dann in Frischhaltefolie für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank

Zwiebel in Butter glasig werden lassen, ein Löffel Mehl zugeben und eine Mehlschwitze machen. Mit etwas Wasser ablöschen und einköcheln, vorsichtig Flüssigkeit nachgeben und rühren damit sich keine Klumpen bilden.
Giersch, Spitzwegerich, Brennessel, Löwenzahn, Gänseblümchen im Mixer mit etwas Wasser pürieren und zur der Sauce. Sahne, Milch und Brühe zugeben und köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den geriebenen Parmesan unterheben.

Der Pastateig sollte nun genug geruht haben.

Mit der Pastamaschine Lasagneplatten auswalzen. Die Lasagneform mit Butter ausstreichen und die erste Nudelplatte reinlegen. Darauf Spargel und etwas Sauce, nächste Schicht und so weiter die letzte Schicht ist Spargel mit Sauce. Nun den Hirtenkäse schneiden oder reiben und darüber geben und ca. 40 Minuten im Backofen bei 200 Grad.




Dienstag, 4. April 2017

Taralli

Bei unserem letzen Venedig-Besuch habe ich beim Shoppen "Taralli" mitgenommen - sehr lecker - wie Chips zum knabern.

Im Internet gesucht - Rezept gefunden - ausprobiert.

Taralli
125 g Olivenöl
200 ml trockenen Weißwein
500 g Mehl
10 g Salz
Pfeffer nach Geschmack oder eine andere lustige Gewürzmischung

Öl, Wein, Mehl, Salz und Gewürze gut verkneten.

Ca. 15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Kleine Kringel formen.

Wasser zum kochen bringen und die Tarallis vorsichtig zu Wasser lassen, sobald sie von selbst wieder auf zur Oberfläche kommen, vorsichtig rausfischen, etwas abtrocknen lassen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen.

Ofen auf 200 Grad vorheizen, Tarallis in den Ofen - ca. 30 Minuten backen bis sie Farbe annehmen und dann einfach auskühlen lassen und naschen.

Diesmal habe ich sie nur mit Salz und Pfeffer gemacht, das nächste Mal kommt sicher eine italienische Gewürzmischung zum Zug.

Aus der halben Menge - meine Test-Tarallis habe ich ein Blech gewonnen.

Samstag, 18. Februar 2017

Rotweinkuchen

Die ganze Woche herrschte Sonnenschein und es sah aus als ob der Frühling schon am Start wäre. Aber am Freitag fing es das regnen an. Also ehr wieder ungemütlich. 

So ein Wetter bringt mich dazu meine Zeit entweder auf dem Sofa oder in der Küche zu verbringen. 
Ein Kontrollblick in Ralf Küche - Rotwein, hmmmm trinken wir nicht, der steht rum und muss weg, zumindest ein Teil davon. 
Kuchen geht immer, also krame ich in meinen alten Worddateien bis ich mein erprobtes Rotweinkuchenrezept gefunden habe. 

Menge verdoppeln wenn es ein "normalgroßer" Kuchen werden soll :)

Rotweinkuchen (kleine oder Single-Form) 
2 Eier 
100 g Zucker 
1/2 Päckchen Vanillezucker 
100 g Butter 
160 g Mehl 
1/2 Päckchen Backpulver 
65 g Schokostreusel 
1 Teelöffel Kakao 
etwas Zimt 

Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, Butter unterrühren bis ein glatter Teig entsteht. 
Nun Mehl-Backpulver-Kakao dazugeben und den Rotwein und wieder rühren bis der Teig glatt ist. Die Schokostreusel werden am Schluss zugegeben und unterrührt. In eine ausgemehlte Backform geben. 

Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad ca. 45 Minuten backen, Stäbchenprobe machen. Heute hat es bei mir etwas länger gebraucht. 
Nach 45 Minuten war der Kuchen noch nicht durch aber wurde oben bereits braun, deswegen Alufolie darübergelegt und nochmal 15 Minuten bei 150 Grad weitergebacken. 
 So wie er aus der Form rauskam ist er superfluffig geworden. 

Wer will kann den Kuchen noch mit einer Zimt- oder Rotweinglasur überziehen. Es reicht aber auch mit Puderzucker bestäuben. 

Sonntag, 4. Dezember 2016

Plätzchenzeit

Weihnachtszeit - Plätzchenzeit
nachdem Ralf in Südafrika unterwegs ist, nein ich bin garnicht neidisch, er hat mir ja auch dieses Jahr Australien gegönnt, habe ich die Küche zur Backstube deklariert und beschlossen, heute wird gebacken und dann nicht mehr. 
Musik laut an und los geht es mit  

meinen langjährig erprobten Vanillekipferln

Vanillekipferl
250 g Butter
100 g Zucker
250 g Mehl
200 g gemahlene Mandeln 
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
Puderzucker  mit Vanillezucker zum bestreuen

Aus allen Zuataten bis auf den Puderzucker einen Teig kneten und im Kühlschrank in Frischhaltefolie kühl stellen.

Danach aus dem Teig kleine Hörnchen formen.

Bei 150° C im Backofen etwas 12 Minuten backen.

Die heißen Kipferl im Puderzucker wenden oder damit bestreuen – dadurch hält der Zucker.



Mohnplätzchen
200 g Margarine
100 g Zucker
150 g gemahlenen Mohn
225 g Mehl
1 prise Salz
Abrieb einer Orange
1 Ei

Alles miteinander verkneten und mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. 

Teig war bei mir ziemlich batzig, vielleicht war das Ei zu groß, deswegen habe ich soviel Mehl zugegeben bis sich der Teig gut ausrollen ließ. 

Ca. 15 Minuten im Ofen auf mittlerer Schiene bei 170 Grad.

Nach dem Abkühlen habe ich die Plätzchen mit Powidl zusammengeklebt. 

Nachtrag: Nach einer Woche - Plätzchen extrem trocken und bröselig - das mach ich nicht nochmal - muss eine andere Basis suchen......



Kokos-Marzipan-Makronen
100 g Kokosraspel
100 g geriebener Marzipan
75 g Zucker
2 Eiweiß
Saft einer Mandarine
Backoblaten

Marzipan reiben und mit den Kokosraspeln und dem Zucker vermischen.

Eiweiß mit dem Saft der Mandarine weiß schlagen, und untermischen, falls die Masse zu kompakt wird etwas heißes Wasser (Wasserhahn - NICHT Wasserkocher) dazugeben. 

Ca. 15 Minuten bei 200 Grad, wenn der Ofen nicht genügend heiß ist laufen die Makronen aus.

Fazit: die geilsten Makronen die ich gemacht habe, das Rezept wird ins Repertoire aufgenommen.  

Kokos, Marzipan, Zucker
mit Eiweiß, Mandarine und bissl Wasser


Orangenplätzchen 

300 g Weizenmehl (550) 
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eigelb
180 g Margarine
Abrieb einer Orange + Saft einer halben

Alles miteinder verkneten, mindestens 2 Stunden im Kühlschrank geben. Dann fix ausrollen und ausstechen, im vorgeheizten Ofen bei 170 Grad 12-15 Minuten, das erste Blech länger das letzte kürzer.

Damit das alles orangiger schmeckt habe ich sie mit einer Orangen-Aprikosenmarmelade zusammengeklebt. 
Vielleicht glasiere ich die noch, aber ehrlich viel Lust hab ich nicht mehr dazu. 

fertig - ich verzichte auf die Glasur


Ganz ehrlich - ich freu mich auf heut Abend und etwas herzhaftes zum Essen, die ganze Wohnung riecht wie eine Zuckerbäckerstube.




Freitag, 18. November 2016

Es weihnachtet......

stimmt nicht ganz. Es ist eine Woche vor dem ersten Advent, die Sonne scheint. Bis jetzt hatten wir Regen, Nebel, Sonnenschein ein verspäteter goldener Herbst mit kleinen Novembereinschlüssen. Nachdem ja in paar Wochen schon Weihnachten ist und Stollen bekanntlich ziehen müssen, und ich mal wirklich früh genug dran denke. 

Christstollen 1 großer 
1 Würfel Hefe 
 125 ml Milch 
1 Espressolöffel Salz 
75 g Zucker 
175 g getrocknete Früchte (ich habe Datteln, Feigen, Pflaumen und Aprikosen gewählt) 
50 g Zitronat/Orangeat 
50 g Mandeln (ich habe ganze genommen) 
40 ml Rum oder ein anderer passender Alkohol 
500 g Mehl 
200 g Margarine 
1 Ei abgeriebene Schale einer Zitrone 
Bourbon Vanilie 

Tag 1 
Früchte klein schneiden, Zitronat, Orangeat, Mandeln dazugeben und verrühren, den Alkohol drübergeben, verrühren und 24 Stunden durchziehen lassen. 

Tag 2 
Milch in der Mikrowelle erwärmen, die Hefe reinbröseln, 1 Löffel Zucker dazugeben und dann 30 Minuten warm stehen lassen bis die Hefe schäumt. 
 Mehl, Margarine, Ei, Vanilie und die abgeriebene Zitronenschale dazugeben und mit dem Handrührer verkneten. Früchtemischung dazugeben und auch mit den Knethaken verkneten. Bis der Teig glatt ist und sich vom Boden löst. 
2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Jetzt nochmal mit Hand verkneten und in 3 Teile teilen. Diese zu langen Strängen rollen und dann als Zopf flechten. 

Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und nochmal 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Auf der untersten Schiene eine Stunde backen. 
 Den Stollen aus dem Ofen nehmen, mit Butter bestreichen und dick mit Puderzucker bestreien. Wenn der Stollen ausgekühlt ist in Alufolie einpacken und an einem kühlen Ort lagern. Mindestens 2 Wochen durchziehen lassen.